Maklerprovision in Österreich 2026: Wer zahlt was?
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Maklerprovision in Österreich

26.06.2026·6 Min. Lesezeit·Ferstl Immobilien

Wie viel kostet der Makler — und wer zahlt? Rund um die Provision gibt es mehr Halbwissen als Klarheit. Hier die wichtigsten Regeln für Österreich, verständlich zusammengefasst.

Provision beim Kauf: gesetzliche Obergrenzen

Beim Immobilienkauf ist die Maklerprovision in Österreich gesetzlich gedeckelt. Üblich sind bis zu 3 % des Kaufpreises zzgl. USt vom Käufer, wenn der Makler für beide Seiten tätig ist; die genaue Höhe hängt vom Kaufpreis und der Vereinbarung ab. Die Provision wird mit erfolgreichem Abschluss (rechtswirksamer Kaufvertrag) fällig.

Das Bestellerprinzip bei Mietwohnungen

Für Mietwohnungen gilt seit Juli 2023 das Bestellerprinzip: Wer den Makler beauftragt, zahlt ihn. In der Praxis bedeutet das, dass Mieter in den meisten Fällen keine Maklerprovision mehr zahlen. Beim Kauf gilt dieses Prinzip nicht in gleicher Form — hier bleibt die Provision Verhandlungs- und Vertragssache.

Was die Provision beinhaltet

Eine faire Provision bezahlt Leistung: professionelle Bewertung, hochwertige Aufbereitung, Reichweite, Käuferauswahl, Besichtigungen, Verhandlung und die saubere Abwicklung bis zum Notar. Bei Premium-Immobilien kommt diskrete Off-Market-Vermarktung hinzu. Der günstigste Makler ist selten der günstigste Abschluss.

Die Provision ist kein Preis für einen Schlüssel, sondern für ein Ergebnis.

Transparenz von Anfang an

Seriöse Makler legen die Provision, ihre Fälligkeit und ihre Leistung schriftlich und vorab offen. Fragen Sie danach — und lassen Sie sich erklären, was Sie dafür bekommen. Bei uns steht das vor jeder Zusammenarbeit klar auf dem Tisch.

Ihr nächster Schritt

Sie möchten wissen, welche Kosten bei Ihrem konkreten Kauf oder Verkauf anfallen? Wir rechnen es Ihnen transparent vor — ohne Kleingedrucktes.

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